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Die Ridley Partner Development-Philosophie: Intensive Zusammenarbeit mit professionellen teams

Die Partnerschaft mit unseren professionellen Teams ist ein zentraler Faktor bei der Entwicklung unserer Produkte. Sponsoring und Zusammenarbeit umfassen wesentlich mehr als nur die Bereitstellung von Fahrrädern. Ridley pflegt eine enge Beziehung zu den Fahrern und hat die mechanischen Aspekte genau im Auge, denn sie tragen zur Feinjustierung unserer Produkte bei. Feedback von Fahrern und Mechanikern ist ein wesentlicher Bestandteil und muss bei jedem Entwicklungsschritt mit berücksichtigt werden. Unsere Fahrer verwenden unsere handelsüblichen Rahmen. So können wir unsere Produkte unter extremen Bedingungen testen, und unsere Produkte kommen auf die erdenklich beste Art auf den Verbrauchermarkt. Wir nennen das Ridley Partner Development-Philosophie.

 Unsere flämische Herkunft und unser Sponsoring der belgischen Teams Telenet-Fidea und Sunweb-Revor illustrieren unser Engagement für die lokale Cyclocross-Szene. Feedback von unseren Fahrern und Mechanikern führte zu speziellen Cyclocross-Funktionen an unseren Rahmen und 2005 zum ersten Vollcarbon-Crossrahmen, X-Night. Die Fahrer halfen uns bei unserer kontinuierlichen Suche nach Verbesserungen unserer Rahmen, und so wurde der X-Night der schnellste und modernste Crossrahmen der Tour.

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Zu Beginn arbeiteten wir mit den lokalen U23-Teams, die mit ihren unzähligen Trainingsstunden und Rennen auf den mörderischen belgischen Pflasterstraßen optimale Testbedingungen boten. 2005 wurde von UCI die Pro Tour eingeführt, und wir unterzeichneten einen Vierjahresvertrag mit dem belgischen Lotto-Team (Silence-Lotto). Die Zusammenarbeit mit Lotto brachte für Ridley eine neue Dimension. Wir gewannen nicht nur zahlreiche Titel, sondern – und das ist noch wichtiger – wir schufen auch gute Beziehungen zu Fahrern und Mechanikern.

Während dieser entscheidenden Entwicklungszeit definierten wir auch zwei gegensätzliche Anforderungen: gesteigerte Steifigkeit und geringeres Gewicht (also das ideale Verhältnis zwischen Steifigkeit und Gewicht). Unsere Sprinter wollten eine besonders hohe Rahmensteifigkeit, und unserer Bergfahrer verlangten einen leichteren Rahmen ohne Einbußen bei der Reaktionsfreudigkeit. Beide Fahrergruppen konnten wir schon 2006 zufrieden stellen. Das Noah wurde gebaut und übertraf den Ridley-Standard für Rahmensteifigkeit für starke Sprinter, wie Robbie McEwen, während das Helium zusätzlichen Komfort in Verbindung mit unserem besten Verhältnis zwischen Steifigkeit und Gewicht bot. 2007 setzten wir einen neuen Ridley-Standard, indem wir das Gewicht des Helium so weit reduzierten, dass das komplette Rad deutlich weniger wog als das von der UCI vorgeschriebene untere Limit von 6,8 kg.

Schlussfolgerung: Unser Weg heißt Aerodynamik. Bei der Produktion unseres ersten Noah stellten wir fest, dass wir steifere Rahmen herstellen konnten, als ein Fahrer bewältigen kann. Mit dem Helium hatten wir bereits ein Rad, das leichter war als die UCI zuließ. Unser Ziel war es nicht nur, wie bei vielen Marken, die Stromlinienform des Rads zu verbessern. Für uns war das perfekte stromlinienförmige Rad erst die Ausgangsbasis, von der aus wir uns die echten Probleme des Luftströmungswiderstands an einem Rad vornahmen. Ridley Bikes startete also das Ridley Aero Project (jetzt unter dem Namen FAST-concept bekannt). Nach zwei Jahren intensiver Tests im Windkanal und auf der Rennstrecke brachte Ridley Bikes die neuen Modelle Dean und Noah auf den Markt. Jedes Detail dieser Rahmen wurde aufs sorgfältigste studiert und mit F-Splitfork- und F-Surface-Technologie ausgestattet. Bei der Tour de France 2011 führten wir die F-Brake ein, die erste wirklich integrierte Fahrradbremse!

2009 und 2010 schloss sich Ridley mit dem neuen Pro Tour-Team Katusha zusammen. Seit 2011 hat Ridley eine Partnerschaft mit dem Pro Team Vacansoleil-Dcm. Dieses Pro-Team besteht aus Fahrern, wie dem Belgischen Meister Stijn Devolder, sowie Bjorn Leukemans, Romain Feillu, usw. Beide Seiten vereinte der Wunsch, Rennen mit dem schnellsten Rad der Welt zu fahren. Alle Fahrer bestreiten ihre Straßenrennen auf einem Ridley Noah oder Helium und das Zeitfahren auf einem Ridley Dean. Auch im Bereich Triathlon ist Ridley engagiert, und zwar mit dem belgischen Team U-Place (Bart Aernouts, Tine Deckers), mit dem italienischen Team Peperoncino und dem US-Team Zoot. Es zeigt sich, dass unsere FAST-concept-Entwicklungen eine zentrale Rolle bei unseren Triathlon-Rädern spielen. Unsere Zukunft weist in Richtung Aerodynamik. 2010 zog Ridley Bikes in ein 12.000 m2 großes High-Tech-Gebäude um. Das neue Gebäude ist mit neuester Technologie ausgerüstet, mit deren Hilfe wir die besten Fahrräder der Welt herzustellen. Zudem wird Ridley Bikes im Werk seines belgischen Hauptsitzes einen eigenen Windkanal bauen, mit dem die Aero-Technologie unter optimalen Umständen entwickelt werden kann.