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Go Styby go ! Stybar und Ridley Bikes Weltmeister !

Zdenek Stybar hat in der eigenen Heimat die Weltmeisterschaft dominiert. Der Tscheche fuhr als Erster mit seinem Ridley X-Night über die Ziellinie. Klaas Vantornout eroberte die silberne Medaille mit seinem Ridley X-Fire. So hat Ridley mit Stybar auf Platz 1 und Vantornhout auf Platz 2 Gold und Silber auf dieser WM geholt.
Stybar dominierte das Geschehen in „seinem“ Tabor, und sogar ein geplatzter Schlauchreifen konnte Stybar nicht vom Sieg halten. Stybar blieb ruhig und konnte sich an der Spitze des Wettbewerbs handhaben. Vier Männer blieben vorne: Stybar, Heule, Mourey und nur ein Belgier: Vantornout. Wie von einer Wespe gestochen flog Stybar weg von seinen Verfolgern, und nach der ersten Hälfte des Rennens hatte er schon 17 Sekunden Vorsprung und damit die WM fast schon für sich entschieden. Während Stybar die Konkurrenten verpulverte, konnte Sven Nys den Anschluss bei den ersten Verfolgern schaffen. Mit Sprüngen über die Bälkchen gab er den Eindruck, die Verfolgung richtig einzusetzen, aber auch er war nicht super und machte später einige technischen Fehler und stürzte auf den Treppen. Nur der Streit um die silberne und Bronze Medaille konnte am Ende noch spannend werden. Aber dann lies Vantornout Sven Nys und Bina hinter sich und wurde zu Zweiter, als bester Belgier auf der WM. Die bronzene Medaille war für Sven Nys, der im Endsprint den Tschechen Bina schlug. Aber dennoch hat Zdenek Stybar den Sieg nicht geschenkt bekommen. Schon im ersten Runde hatte er Pech. “Ich wusste, dass ich die beste Form meines Lebens hatte und war drauf vorbereitet, so dass ich bei Widerschlägen reagieren konnte und den Rückstand wieder einholen konnte“, erzählte Stybar. Wie ging er mit dem Druck um? „Ich war nicht gestresst. Der WB-Endzieg hatte mir das nötige Vertrauen geschenkt. Das war mein Hauptziel für diese Saison, dieser Sieg ist die Kirsche. Der Sieg ist auch wichtig für Cyclocross in Tschechien, weil das Rennen viel Aufmerksamkeit der Medien bekommen hat. Für mich ist dies natürlich auch unglaublich schön und Teil einer hervorragenden Saison.“

Ergebnis :

1. Zdenek Stybar (Tsj) 1u08'58"
2. Klaas Vantornhout 21"
3. Sven Nijs 37"
4. Martin Bina (Tsj) 40"
5. Francis Mourey (Fra) 56"
6. Martin Zlamalik (Tsj) 1'02"
7. Christian Heule (Zwi) 1'07"
8. Radomir Simunek (Tsj) 1'18"
9. Gerben de Knegt (Ned) 1'49"
10. Bart Wellens 2'13"

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