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Iserbyt gewinnt die U23-Weltmeisterschaft, Vanthourenhout schnappt sich Silber im Elite-Rennen

Bester Tag der Saison für Marlux-Bingoal
Eli Iserbyt hat sein X-Night SL bei der U23-Weltmeisterschaft im Cyclocross in Valkenburg zum Sieg gefahren. Nachdem er in dieser Saison bereits den Europameister-Titel gewann, kann der junge Belgier nun für 2018 noch auf einen wesentlich größeren Erfolg zurückblicken. Wenige Stunden später schnappte sich Michael Vanthourenhout Silber beim Elite-Rennen der Herren.

War das die perfekte Strecke für Iserbyt? Mehrere Fahrerinnen erklärten am Tag zuvor, dass dies für sie die schwierigste Strecke gewesen sei, die sie je gefahren wären. Mehrere Sportlerinnen brauchten im Ziel Hilfe, um sich auf den Beinen zu halten. Anstiege, viele Abschnitte, auf denen Agilität zwingend erforderlich war, zwei Wände, bei denen das Rad bis ganz nach oben geschultert werden musste ... alle Merkmale des Cyclocross waren vorhanden. Man nehme nun noch die üblen Witterungsbedingungen hinzu und aus der ohnehin schon schwierigen Strecke wurde eine schlammige Rutschpartie. Treten, treten und nochmals in die Pedale treten.

Am Tag zuvor wurde bereits klar, dass ein guter Start essenziell sein würde. Bei den U23- und Elite-Rennen der Damen zeigte sich, dass ein Aufholen von hinten praktisch unmöglich war. Das musste auch der bedeutendste Konkurrent von Iserbyt, Thomas Pidcock, feststellen. Nach nur einer Runde lag er bereits 25 Sekunden hinten, und der Abstand sollte nur noch größer werden.

Der Weltmeister vom vergangenen Jahr, Joris Nieuwenhuis, schnappte sich in den ersten zwei Runden die Führung, musste Iserbyt aber nach einem technischen Problem und einem Schuhwechsel ziehen lassen. Der Belgier erfuhr sich einen Vorsprung von 25 Sekunden und hielt ihn bis zum Schluss, obwohl er in der dritten Runde ordentlich wegrutschte. Jetzt saß niemand mehr Iserbyt wirklich im Nacken, aber auch er selbst zeigte auf dieser extrem schwierigen Strecke eine starke Leistung. So bekam sein weiß-blaues Trikot noch einige schöne Farben mehr. Ein Weltmeister auf dem X-Night SL.

Auch das Elite-Rennen der Herren sollte eigentlich ein Zweikampf werden, aber auch diese Prognose traf letztendlich nicht ein. Wout Van Aert ging schnell in Führung, und Mathieu Van der Poel musste den Belgier ziehen lassen. Der Niederländer hatte einen schlechten Tag, und Michael Vanthourenhout konnte zu ihm aufschließen. Schließlich fuhr Vanthourenhout einen Abstand zum Favoriten des Tages heraus, und der Fahrer des Teams Marlux-Bingoal konnte diesen Vorteil bis zur Ziellinie halten. Seine stärkste Leistung der Saison zeigte er bei der Weltmeisterschaft. Das nennt man dann wohl gutes Timing.

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