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Daan Soete fährt bei einer brutalen Ausgabe von Unbound Gravel auf Rang sieben

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Unbound Gravel hat erneut bewiesen, warum das Rennen als das größte und härteste Gravelrennen der Welt gilt. Bei anhaltendem Regen, tiefem Schlamm und über 320 Kilometern durch die Flint Hills in Kansas fuhr Daan Soete auf einen beeindruckenden siebten Platz, während sein belgischer Landsmann Arno Van den Broeck Zwölfter wurde.

Die Ausgabe 2026 wird als eine der härtesten der letzten Jahre in Erinnerung bleiben. Starke Regenfälle vor und während des Rennens verwandelten Teile der Strecke in den berüchtigten „Peanut Butter Mud“, für den Unbound bekannt ist.
Das Rennen explodierte früh. Nach dem ersten Schlammabschnitt bildete sich eine entscheidende Spitzengruppe, in der Daan sofort vertreten war. Von diesem Moment an blieb er Teil der Führungsgruppen und positionierte sich ideal für einen langen Renntag durch die Flint Hills.

Von dort an verbrachte Daan den gesamten Tag an der Spitze des Rennens. Auf schlammigen Straßen, schnellen Gravel-Abschnitten und bei ständig wechselnden Wetterbedingungen bestätigte er einmal mehr seinen Status als einer der größten Namen im internationalen Gravel-Sport. Nach mehr als neun Stunden Rennzeit überquerte er die Ziellinie auf einem hervorragenden siebten Platz.

Auch Arno Van den Broeck zeigte eine starke Leistung. Gemeinsam mit Thomas De Gendt gehörte er nach dem ersten Schlammabschnitt zur ersten Auswahl. Obwohl De Gendts eigenes Rennen später endete, unterstützte der ehemalige Grand-Tour-Etappensieger Arno weiterhin, wo immer es möglich war. Im zweiten Verpflegungsbereich stellte er sogar seine eigenen Ambitionen zurück, um Arno auf das Finale vorzubereiten. Arno belegte schließlich einen starken zwölften Platz und sorgte damit dafür, dass Ridley zwei Fahrer in den Top 12 des prestigeträchtigsten Gravelrennens der Welt hatte.
An der Spitze dominierte Gravel-Europameister Mads Würtz Schmidt das Rennen und sicherte sich mit einem entscheidenden Angriff den Sieg.

Für Daan Soete bestätigt dieses Ergebnis seinen Status als einer der stärksten belgischen Gravel-Fahrer. Ein siebter Platz bei Unbound Gravel genießt in der internationalen Gravel-Szene großen Respekt, insbesondere unter diesen extremen Bedingungen. Mit Daan Soete auf Platz sieben und Arno Van den Broeck auf Platz zwölf war Ridley erneut an der Spitze des größten Gravelrennens der Welt vertreten.
Bilder © tinyblackbox/Wolftooth Components